Hollywood News

©Paramount Pictures
15.01.2019

"Mission: Impossible" geht weiter: Teil 7 und 8 bestätigt

Tom Cruise darf (mindestens) noch zweimal als Agent Ethan Hunt die Welt retten.
\"Mission: Impossible - Fallout\" war ein sensationeller Erfolg an den Kinokassen und avancierte im vergangenen Sommer sogar zum erfolgreichsten Teil der Agententhriller-Reihe mit Tom Cruise. Grund genug für das produzierende Studio Paramount, mit einem neuen Auftrag an Christopher McQuarrie heranzutreten, der seit dem fünften Teil (\"Rogue Nation\", 2015) als Drehbuchautor und Regisseur mit an Bord ist. McQuarrie soll nun sowohl den siebten als auch den achten Teil der Spionage-Saga auf die Leinwand hieven - und dabei die beiden neuen Abenteuer in einem Rutsch drehen, wie unter anderem das Branchenblatt \"Variety\" vermeldet. Via Twitter verkündete McQuarrie sein neues Engagement: \"Missions: Accepted\" - zu Deutsch: \"Missionen: Angenommen\".

Im Kino sollen die neuen unmöglichen Missionen von Top-Spion Ethan Hunt im Sommer 2021 und im Sommer 2022 zu sehen sein, der Drehbeginn beider Filme ist sogar noch im aktuellen Kalenderjahr 2019 vorgesehen. Derzeit werkelt McQuarrie an den beiden Skripts. Dass gleichzeitige Drehen zweier Filme aus derselben Kinoreihe ist bereits seit mehreren Jahren eine beliebte Hollywood-Methode, um Blockbuster effizienter und kostengünstiger zu realisieren - populäre Beispiele sind die \"Matrix\"-Episoden \"Reloaded\" (2003) und \"Revolutions\" (2003) oder auch die \"Pirates of the Caribbean\"-Filme \"Fluch der Karibik 2\" (2006) und \"Am Ende der Welt\" (2007), die jeweils \"back-to-back\", also zu Deutsch \"Rücken an Rücken\" gedreht wurden.

\"Mission: Impossilble\": Risikoreicher Dreh

Gerade beim \"Mission: Impossible\"-Franchise könnte sich diese Drehmethode allerdings als Fluch und Segen zugleich erweisen. Denn Tausendsassa Tom Cruise (56) ist bekanntermaßen ein Verfechter selbst-absolvierter Stunts. Künstlerisch macht sich das durchaus bezahlt, finanziell und organisatorisch kann dies die Produktion aber immer wieder vor Probleme stellen: So brach sich Cruise bei einem Sprung von Dach zu Dach während der Dreharbeiten zu \"Fallout\" den Knöchel und legte die Arbeit am Film für einen längeren Zeitraum lahm. Die Versicherungsfirma musste stolze 80 Millionen Dollar berappen, um die Verzögerung zu kompensieren und die Crew weiterhin zu entlohnen.

Wer neben Cruise und McQuarrie sonst noch vor oder hinter der Kamera mitwirken wird, ist derzeit nicht bekannt. Eine erneute Beteiligung von Veteranen wie Rebecca Ferguson, Michelle Monaghan, Simon Pegg und Ving Rhames gilt aber als wahrscheinlich. Das ungebrochene Zuschauerinteresse am bislang sechs Filme umfassenden Franchise dürfte die Kreativen hoffentlich zu einer erneuten Beteiligung motivieren.

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