Aladdin

Der Straßenjunge Aladdin (Mena Massoud) schlägt sich in der Stadt Agrabah mit ihren Bazaren, Palästen und fliegenden Teppichen mit kleinen Gaunereien durchs Leben. Auf einem seiner Beutezüge verliebt er sich in Prinzessin Jasmin (Naomi Scott), die sich verkleidet unters Volk gemischt hat. Bei seinem Versuch, in den Palast einzudringen, wird Aladdin jedoch erwischt und eingesperrt. Diese Gelegenheit nutzt der böse Zauberer Dschafar (Marwan Kenzari) und zwingt Aladdin dazu, für ihn eine Wunderlampe stehlen. In dieser Lampe wohnt nämlich der Flaschengeist Dschinni (Will Smith), der Wünsche erfüllen kann. Doch Dschafar wünscht sich nichts Gutes ...

Guy Ritchies „Aladdin“ ist wie ein wilder Ritt mit dem fliegenden Teppich: Während Sultan und Bösewicht Dschafar blass bleiben, haben die Hauptdarstellernbsp;eine wunderbare Chemie. Will Smith schmeißt sich mit viel Elan in die Rolle und schafft es tatsächlich, ihr seinen eigenen Stempel aufzudrücken. Doch nicht jeder Spezialeffekt sitzt. Das wird vor allem in den Dschinni-Szenen sichtbar. Die Lösung, den Berater des „Prinzen“ in zivil umherlaufen zu lassen, ist hingegen ein kluger Schachzug. Wie bei seinen anderen Realverfilmungen erweitert Disney auch in „Aladdin“ die Rahmenhandlung im Vergleich zum Zeichentrick und gibt der Geschichte so mehr Witz, Tiefe, Figuren und mehr Gesang. Fans von Musicals und Kitsch wird bei der märchenhaft-farbenfrohen Inszenierung das Herz aufgehen. Alle anderen werden ihn zurück in die Lampe wünschen.

Vielen Dank für Ihre Bewertung!
Vielen Dank für Ihre Bewertung!
Bewertung:

Cast

Gloria

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
240 13,87 x 5,89 m Dolby Digital 7.1