Zwei Mütter und beste Freundinnen sitzen wegen 300 Euro in einer Bank fest und werden für Bankräuberinnen gehalten. Während die Polizei ihnen bereits auf den Fersen ist, können sie sich nur durch ihren Zusammenhalt und eine gehörige Portion Chaos aus der misslichen Lage befreien. Manchmal ist das Leben laut, hart und absurd und genau dort treffen wir Nina und Angie. BILLIE erzählt von Freundschaft. Von Frauen mitten im Leben. Von einem Querschnitt unserer Gesellschaft – roh, lebendig, widersprüchlich. Der Film arbeitet mit harten Schnitten, schnellen Wechseln und klaren Brüchen. Auf Verzweiflung folgt Humor. Nicht als Flucht, sondern als Überlebensstrategie. Denn das Leben ist nicht eindimensional, auch dort nicht, wo es weh tut. Mit Selbstverständlichkeit zeigt BILLIE diverse Familien und Lebensentwürfe mit Immigrationsgeschichten, ohne sie zu stigmatisieren. Die Kamera ist nah dran, beobachtet, urteilt nicht. BILLIE ist berührend, humorvoll und direkt. Ein Film, der lacht, während er weh tut. Und ein Film, der zeigt, dass Veränderung möglich ist – mitten in der Realität, die wir alle teilen.