Nach dem unerwarteten Tod seiner Frau ist ein junger Vater (Benedict Cumberbatch) mit seinen kleinen Söhnen plötzlich auf sich allein gestellt. Doch je mehr er sich um Halt bemüht, desto deutlicher spürt er in seiner Wohnung eine unheilvolle Präsenz: eine übergroße, menschenähnliche Krähe, die aus den Schatten auftaucht und sich nicht mehr verscheuchen lässt. Je tiefer sich der Vater in seiner Verzweiflung verliert, desto schwerer lässt sich die Kreatur von seiner eigenen aufgewühlten Psyche trennen – bis er nicht mehr weiß, wovor er seine Kinder eigentlich schützen muss. Regisseur Dylan Southern verfilmt Max Porters Bestseller „Trauer ist das Ding mit Federn“, der von der Sunday Times zu einem der 100 besten Bücher des 21. Jahrhunderts gekürt wurde, als psychologischen Thriller von radikal expressionistischer Bildsprache. Oscar®-Nominee Benedict Cumberbatch („Sherlock“, „Avengers: Endgame“) liefert eine kompromisslose Interpretation eines Mannes an der Grenze zur Selbstauflösung und trägt den Film mit großer Intensität.