Die EU ist zerbrochen, und in Deutschland bilden rechtspopulistische Kräfte eine neue Regierung. Krieg steht bevor. Jonas (Enno Trebs) desertiert und versteckt sich zusammen mit seiner Schwester (Naila Schuberth) bei seinem Vater Stuber (Ulrich Matthes), zu dem er seit seiner Kindheit keinen Kontakt mehr hatte. Doch allein beim Versuch, „auf der richtigen Seite der Geschichte“ zu stehen, eskaliert die Situation und führt zu einer Katastrophe, noch bevor der Krieg überhaupt begonnen hat. Was würdest du tun, wenn morgen Krieg wäre? "Morgen war Krieg" verhandelt hochaktuelle Themen wie Militarisierung, gesellschaftliche Spaltung und den Umgang mit Flucht und Verantwortung – und stellt dabei die zentrale Frage: Was würdest du tun, wenn morgen Krieg wäre? Visuell eindringlich und emotional intensiv entfaltet sich ein Drama über Schuld, Angst und Identität. Ein kraftvoller, beklemmend realistischer Film, der den Nerv unserer Zeit trifft und das Publikum noch lange nach dem Kinobesuch beschäftigt.